Computertomographie (CT)
Die Computertomographie ist ein modernes Röntgenverfahren, das sehr präzise Bilder des Körpers in dünnen Schichten erstellt. So können Organe, Knochen und Blutgefäße überlagerungsfrei dargestellt werden.
Bei der Untersuchung rotiert eine Röntgenröhre um den Patienten, während ein Detektorring die Absorption in der zu untersuchenden Region erfasst. Moderne Mehrzeilen-CT-Geräte (MS-CT) ermöglichen extrem feine Schnittbilder von bis zu 0,6 mm Schichtdicke, die in allen Ebenen rekonstruiert und zu 3D-Darstellungen weiterverarbeitet werden können, z.B. für Oberflächenmodelle oder virtuelle Einblicke in Hohlorgane.
- Strahlenschutz: Dank modernster Technik wird die Strahlendosis bei hervorragender Bildqualität im Schnitt um 40 % reduziert.
- Low-Dose-Untersuchungen: Spezielle Protokolle für Lunge, Nasennebenhöhlen oder Kinder ermöglichen eine Dosisreduktion von bis zu 95 %, vergleichbar mit einer konventionellen Röntgenaufnahme.
- Metallimplantate: Durch moderne Artefaktunterdrückung bleibt die Bildqualität auch bei Implantaten hoch.
- Angiographie: Automatisierte, überlagerungsfreie Darstellung von Kopf- und Halsgefäßen als Alternative zur MRT, z. B. bei Kontraindikationen.
- Künstliche Intelligenz & Bildnachbearbeitung: Optimierung der Bilder direkt am Scanner für eine schnelle und präzise Diagnostik.
- Patientenkomfort: Leises Gerät, angenehmes Ambiente-Licht, Tischbelastbarkeit bis 307 kg.